„Wer zum Wettkampf antritt, darf im Nachgang keine Entschuldigungen suchen. So hat es mir mein Trainer gelehrt! Allerdings hätte diese Wadenbeinköpfchensache auch gern noch 40 Meter warten können…“ Die 20-jährige Wiebke Griephan kam etwas enttäuscht und angeschlagen von ihrem ersten Lauf bei Deutschen Erwachsenenmeisterschaften am Samstag in Nürnberg zurück und ließ sich anschließend direkt vom DLV-Arzt behandeln. Nach einem endlich in dieser Saison respektablen Start und schneller ersten Rennhälfte begann das rechte Knie zu schmerzen, was eine bessere Zeit als 11,97s über die 100m leider verhinderte. „Das reicht natürlich nicht bei den Frauen für ein Halbfinale. Ich hätte schon an meine Saisonbestzeit heranlaufen müssen. Jetzt heißt es regenerieren, denn ich bin heiß auf die Hallensaison 2019 und im kommenden Jahr gibt es wieder Staffelplätze in der u23 bei Juniorenweltmeisterschaften zu vergeben!“ Wiebke wird in den kommenden Monaten den Fokus noch mehr auf den Leistungssport legen und ihren Aufwand zum Studium zur Gymnasiallehrerin in den Fächern Sport und Deutsch reduzieren. „Das wäre hilfreich.“ so ihr Trainer Dr. Klaus Schlottke. „Aber ganz auszusetzen halte ich nicht für falsch. Schließlich muss auch der Kopf was zum Arbeiten haben.“

Während Wiebke ihre Saison in Nürnberg beendete, steht für ihre Schwester Wencke (17) der Höhepunkt noch an. Am kommenden Freitag wird sie ab 11.45 Uhr im Rostocker Leichtathletikstadion ihre Mission „Finale Deutsche Meisterschaften über 100m Hürden 2018“ starten. „Ich würde mich sehr freuen, wenn viele Leute aus unserem Verein am Freitag im Stadion sein könnten, um mich zu unterstützen! Ich schwöre, ich habe in den letzten Monaten alles gegeben, um in Rostock in Form zu sein und werde natürlich versuchen, meine Meldezeit von 13,90s noch zu toppen!“ Keine unberechtigten Hoffnungen, denn die Hürdensprinterin ist mit der siebtbesten Zeit gemeldet.

 

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