Wie schon vor zwei Jahren brachte auch in diesem Jahr die Dortmunder Halle leider kein Glück für die 20-Jährige. Damals, wie auch in diesem Jahr mussten  Zielfotos ausgewertet werden um festzustellen, ob Wiebke oder eine andere Läuferin zum Finale der besten Acht antreten darf. „Das Glück ist hier nicht auf meiner Seite. Ich war so dicht dran! Ich hätte einfach etwas schneller laufen und vor allem starten müssen.“ so die enttäuschte Sprinterin auf der Heimfahrt. Mit gelaufenen 7,49s im Vorlauf und ebenfalls im Zwischenlauf bestätigte sie ihre Saisonbestleistung von den Landeshallenmeisterschaften in Neubrandenbug zwar exakt, aber genau diese Zeit lief auch Johanna Marie Bechthold . Daher musste die Jury die Auswertung der tausendstel Sekunden bemühen, um die achte Bahn für das Finale zu besetzen. Vier Tausendstel war die Dortmunderin schneller. Wiebke lief in beiden Läufen wieder gegen die momentan weltweit schnellste Frau über 60m in der Halle und amtierende deutsche Meisterin Tatjana Pinto (27). Diese fragte Wiebke während der Vorbereitung auf den Zwischenlauf, wie alt sie ist. Als Wiebke antwortete, dass sie gerade ihren 20. Geburtstag hatte, entgegnete die sympathische Paderbornerin: „Echt? So jung? Dann hast du noch ganz viele Erlebnisse vor dir!“ Diese Aussage betätigte auch Wiebkes Heimtrainer Dr. Klaus Schlottke, der noch im Nachgang ergänzte:“ Du trainierst jetzt erst seit anderthalb Jahren unter leistungssportähnlichen Bedingungen und bist jetzt neuntschnellste Frau Deutschlands, hab Geduld! Ziel sind die U23 Europameisterschaften 2019.“

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