Unser Vorsitzender Marcus Sürth berichtet:

Am 15. Februar starteten 31 Personen in 4 Kleinbussen und einem PKW die Reise nach Rokytnice n.J. in Tschechien.

Es ging zwar in den gleichen Ort wie die Jahre 2017 und 2018, jedoch wurde im Vorfeld eine andere Unterkunft ausgesucht, die Pension Alf. Und der Name war, zumindest im Restaurant, Programm. Überall saß der „Ausserirdische“ Namensgeber in verschiedenen Größen und Zuständen herum. Dazu gesellte sich noch der altersschwache Pensionshund und eine Katze. Die Unterbringung erfolgte in verschieden großen Zimmern oder Appartements. In der Halbpension war das Frühstück sowie das Abendessen mit enthalten. Lediglich die Getränke wurden extra berechnet. Die Speisen waren landestypisch und hungern musste niemand der Mitgereisten.

Was war noch anders? Im Gegensatz zu den vorherigen Jahren entschloss sich der Vorstand, von dem altbewährten Ski-Langlauf auf die Abfahrt umzuschwenken. Daher wurde am Samstag noch die entsprechende Ausrüstung wie Abfahrtski, Skischuhe und Helme vor Ort ausgeliehen. Eine örtlich ansässige Ski-Schule kümmerte sich um die praktische Ausbildung unserer Kinder und eines mitgefahrenen Vaters, auch eine Neuerung. Es fuhren ein paar Eltern mit. Die Tage wurden in 4 Abfahrt- und 1 Langlauftag aufgeteilt. Jeweils 2 Tage hintereinander wurde die Skipiste, dem jeweiligen Leistungsstand entsprechend, bewältigt und Erfolge erzielt. Sah es am Anfang doch so aus, dass sich einige schwer taten, so waren doch alle zum Ende der Woche in der Lage, die Piste selbstständig und unfallfrei hinunter zu fahren.

Ein Tag widmeten wir dem Ski-Langlauf, um den Kindern auch den Unterschied klarzumachen. Im nahen Jakuszyce, der Langlaufregion in Polen, absolvierten die Kinder, nach der Einweisung und kleinen Übungen auf den „langen Latten“, eine knapp 5 Kilometer lange Runde im verschneiten Bergwald. 3 KM bergauf ging es, anstatt wie bei der Abfahrt mit dem Lift, mit der eigenen Kraft, sodass nach der fast 2 KM langen Abfahrt die einhellige Meinung der Kinder war, dass Abfahrt viel besser und cooler ist.

Nachdem es tagsüber die Gruppe auf die Hänge oder in die Loipen verschlug, konnte sich abends alle in der Pension erholen. Nach einer heißen oder auch kalten Dusche, je nach Lust der Installationen,  wurde entweder Tischtennis, Dart oder Billard gespielt. Es konnte auch gekickert werden sowie der bei Klein wie auch Groß beliebte Werwolf wurde gejagt. Um 21 Uhr hieß es auf die Zimmer und bettfertig machen und um 21:30 Uhr erfolgte der Kontrollrundgang, bei dem auch die Mobilen Geräte eingesammelt wurden.  

Am Freitag besuchten wir die Bozkov-Dolomitenhöhlen. Hierbei handelt es sich um das längste Höhlensystem in der Tschechischen Republik, mit dem größten unterirdischen See in Böhmen. Wir lauschten den Erläuterungen des Kassettenrekorders und staunten über verblüffende Gesteinsformationen. Danach fuhren wir nach Liberec und die Kinder konnten nochmal durch ein Einkaufszentrum streunen  um evtl. noch Andenken zu besorgen oder sich mit Lebensmitteln für die Rückfahrt einzudecken.

Am Samstag den 22. Februar fuhr der Tross dann pünktlich gegen 9 Uhr wieder in Richtung Heimat los und erreichte diese wohlbehalten am Nachmittag.

Viele Bilder an dieser Stelle!

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