Wieder ein Jahr vorbei und wieder ging es nach Schweden. Genauer gesagt nach Helsingborg an den Öresund.

War es für einige schon fast traditionell, so war es für eine Menge der diesjährig Mitgereisten die Premiere. Mit 4 Transportern und einem Anhänger, welcher Eigenheimmaße aufwies, wurden Kinder, Eltern, Trainer und Utensilien nach Landskrona geschafft, um dort auf dem hervorragenden Campingplatz Borstahusen unser Lager aufzuschlagen.

Im Rekordtempo gelang diesmal das Beziehen der Häuser und das Ausladen der Lebensmittel, stand doch um 21 Uhr der Anpfiff des Halbfinalspiels der Fussball-EM auf dem Plan. Nebenbei wurde gegrillt und auch der Ausgang des Spiels konnte die Vorfreude auf die kommenden Wettkämpfe nicht trüben.

Bange Blicke gen Himmel waren in diesem Jahr permanente Begleiter übers Wochenende. Viel Regen drohten die Meteorologen an. Doch Petrus schien Leichtathlet zu sein, denn wenn es regnete, dann vor oder nach den Wettkämpfen.

Das über den Winter um eine neue Tribüne erweiterte Leichtathletikstadion empfing uns am Freitag nachmittag in gewohnt entspannter Atmosphäre. Wie schon die Jahre zuvor, waren die Wettkampfstätten sehr gut vorbereitet und so ging es an die ersten Weiten, Höhen und Zeiten dieses leichtathletischen Marathonwochenendes.

Schnell zeigte sich, dass die Öresundspiele wieder das halten würden, was wir uns davon versprochen hatten. Ausgezeichnete Konkurrenten aus ganz Skandinavien und vielen Vereinen Deutschlands zeigten ihr Können. Ist es für die Athleten in heimischen Gefilden oftmals schon gut kalkulierbar wer da an den Start geht, so fehlt in Helsingborg komplett der Überblick.

Hier kann es nur heissen, alles Können in den Ring zu werfen, denn die Konkurrenten sind unheimlich stark.

Nach einem langen Wochenende können wir folgende Bilanz ziehen:

6 Goldmedaillen

2 Silbermedaillen

2 Bronzemedaillen

14 Platzierungen unter den ersten 8

Ungezählt sind die vielen persönlichen Bestleistungen der Sportler. Nicht zu beschreiben sind der wahnsinnige Kampfgeist und der Einsatz von allen.

Beim Stichwort Einsatz möchten wir uns nochmal bei Matthias Törber bedanken, für seinen Einsatz. Bei Firma Stena Line für die Überfahrt von und nach Schweden, bei Firma Kloska für die Lebensmittel, bei Firma mare baltic für die Startgebühren. Bei Familie Tessmer für First Class Versorgung. Bei Familie Marquardt, der Stadt Ribnitz und der Darsser Arche für die Transporter. Und auch bei allen mitgereisten Eltern, welche überall mit Hand anlegten.

Vielen vielen Dank!!!

Zu den Ergebnissen

Zu den Bildern

LM SN

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