Bei den Hallenmeisterschaften der Norddeutschen Bundesländer wurden die Schwestern Wencke (18) und Wiebke Griephan (21) jeweils mit einer silbernen Medaille geehrt. Nachdem Wiebke am ersten Wettkampftag mit einer 7,53s über 60m für ein Ausrufezeichen in der deutschen Sprintszene der Frauen sorgte und ihre Saisonbestzeit deutlich nach unten korrigieren konnte (persönliche Bestzeit 7,47s), setze Wencke am Sonntag einen weiteren Akzent. Sie sprintete in der u20 die 60m-Hürdenstrecke in 8,66s und korrigierte ihre Bestzeit um mehr als zwei Zehntel! Wiebke lief im Finale der Frauen über die Hürden exakt die gleiche Zeit wie ihre Schwester und belegte Platz 4. Beide sind jetzt über die Hürdenstrecke für die deutschen Hallenmeisterschaften der Erwachsenen in Leipzig in zwei Wochen qualifiziert. Wiebke wird dort ebenfalls im 60m Sprint starten, wo sie sich die größeren Chancen ausrechnet. Aus Wencke sprudelte es nach dem Finale heraus: „Das hätte ich nie gedacht! Jetzt kann es sein, dass ich in einem Vorlauf neben Cindy Rohleder auf der Bahn stehe. Von ihr habe ich mir noch im vergangenen Jahr ein Autogramm auf meinem Spikes geholt!“

 „Ich bin mega glücklich, dass nun endlich eine Zeit über 60m deutlich unter der Meldenorm von 7,65s in den Listen steht! Ich habe im Vorfeld so viel Aufwand betrieben, versucht Studium und Training zu kordienieren. Das musste einfach klappen! Nun heißt für uns beide bis zu den deutschen Meisterschaften gesund bleiben! Leipzig wird ein riesen Event, so eine tolle Halle!“ so die 21-jährige, die schon einmal in der sächsischen Metropole laufen durfte. Auch Trainer Dr. Klaus Schlottke strahlte nach den beiden Tagen. „Ich weiß nicht, ob wir alles richtig gemacht habe, aber so viel falsch sicher nicht.“ fasst er mit einem ironischen Lächeln entspannt zusammen. Zu seiner Trainingsgruppe gehören auch Matthias Köpcke (21) der nach drei Jahren Trainingspause seit kurzem wieder für den LAV Ribnitz-Damgarten/Sanitz die Spikes schnürt und am Samstag um zwei Hundertstel (7,10s über 60m, neue Saisonbestzeit) und Louis Ziegert (16), der höher in der u20 startend mit 7,53s fast seine Bestzeit erreichte. „In beiden Jungs steckt noch sehr viel Potential. Sie müssen nur Geduld haben und verletzungsfrei bleiben, dann sehen wir auch sie bei deutschen Meisterschaften!“ so der Trainer.

Bemerkenswert war die tolle Organisations durch unseren Landesverband der Veanstaltung. Wie schon nach den deutschen Jugendmeisterschaften 2018 in Rostock, so gab es auch hier wieder viel Lob von Athleten und Trainern. Letztendlich waren es auch unsere Vereinsmitglieder Gerd Frahm (Wettkampfleitung), Nina Kupper (Org.- team), Scholli und Clemens (Sprecher), Tristan (Vorbereitung der Sprecher) und Tim Max (DJ), die positiv zum Gelingen beitrugen!

Hier schon die Bilder:

Hier geht es zu den Ergebnissen:

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