Nationales Schülersportfest Berlin 1.3.2015

Wem auch immer der Sonntag heilig war – uns war er es nicht. Und so fuhren wir diesmal in die Hauptstadt.

Mit den Jahrgängen W10/M10 bis M12 und W13 ging es in die Rudolf-Harbig-Halle, in unmittelbarer Nachbarschaft des Olympiaparks.

Nachdem die Berliner Leichtathleten sich im letzten Jahr dem Diktat des DLV unterwarfen und bis zur U12 nur die neue Kinderleichtathletik angeboten hatten, versagten wir unsere Teilnahme. Die Änderung der DLO zum 1.1.2015 machte es in diesem Jahr auch den U12ern wieder möglich, an diesem Wettkampf teilzunehmen. Und so ließen wir es uns nicht nehmen, eine erste Formbestimmung für einen Teil unserer Athleten zu absolvieren.

Man merkte allerdings, dass die Organisatoren scheinbar etwas aus der Übung gekommen sind, was die Planung und Ausrichtung einer Veranstaltung mit großen Starterfeldern und Kindern anbelangte.
So war die Zeitplanung sehr optimistisch. In der Folge konnten unsere Athleten nicht alle gemeldeten Disziplinen bestreiten. Verzögerungen von 40 Minuten auf der Rundbahn und Verschiebungen von Läufen auf der Innenbahn brachten jede Planung durcheinander. Paradox auch, dass die Berliner sich mit Begeisterung der neuen KiLa angeschlossen haben, aber bei einem Schülersportfest, wo noch im letzten Jahr besserer Eierlauf stattfand, diesmal äußerst streng auf Kleinigkeiten geschaut wurde.

Aber – wie so oft im Leben – das angereiste Team, und damit meine ich ausdrücklich auch die Eltern, machten den Tag trotz aller Widrigkeiten spaßig und entspannt. Ein großes Lob und vielen Dank dafür!!!

Dergestalt unterstützt, machten sich die Lütten ans Werk. BenTotzke schaffte es beim Sprint ins B-Finale und erlief sich hier den 5.Platz mit 8,49 sec. Julian Gierke erkämpfte sich auf den 800m den 4.Platz in beachtlichen 2,51.22sec. Bei der Größe der Teilnehmerfelder beachtliche Leistungen! Schade, dass die bereits erwähnten Zeitplanverschiebungen Ben den Weitsprung nicht haben absolvieren lassen – hier hätte er ganz weit vorne sein können. Liv Grete Kollinger konnte nicht ganz ihr Leistungsvermögen abrufen, wurde jedoch im B-Finale des Sprints 7. In 8,19sec. Schade auch bei ihr, dass ihre Paradedisziplin, der Hochsprung, nur für die 13jährigen angeboten wurde.

Noch erfolgreicher zeigten sich die W10er – Mädels. In der Staffel 4 x100m reichte es für den 6.Platz. Und das, wo die Gegner gerne auch schon 1 Jahr älter waren. Ebenfalls als Team schafften es Cara Röwer, Lene Themann und Greta Brenzel ins B-Finale des 50m – Sprints. Platz 6.,7. und 8. waren der Lohn der Mühe. Lea Führer schaffte es, natürlich nicht unerwartet, ins A-Finale und lief in 7,91sec. auf den 2.Platz und damit zu Silber. Auch im Weitsprung erfüllte sie die Erwartungen und zeigte, angesichts des Ergebnisses, für ihre Verhältnisse völlig unerwartete freudige Emotionen. 4,07m und nochmal Silber!

Nicht zu vergessen sei hier auch eine starke taktische und kämpferische Leistung von Lene über die 800m. 5. Platz bei 3,03.53.

Marleen Kaiser konnte bei den 13jährigen Mädels diesmal keine Duftmarke setzen. Vielleicht die Nerven verhinderten, dass sie zeigte, wozu sie eigentlich im Stande ist. Abhaken – weitermachen!

Zu guter Letzt ging Louis Ziegert im Sprint an den Start. 60 Meter sind ab diesem Jahr für ihn angesagt. Zweiter Platz in 8,57 sec. waren nicht das, was er sich vorgenommen hat, aber trotzdem eine respektable Leistung.

Was sagen die Ergebnisse nun über die Form aus? Es muss hervorgehoben werden, dass die Kinder aktuell mitten im Kraftaufbau stehen, um dann zu Beginn der Freiluftsaison darauf aufbauend ins Schnelligkeits- und Techniktraining überführt zu werden. Angesichts dessen, sind die gezeigten Leistungen vielversprechend und sehr gut.

Macht weiter so und im Sommer ernten wir…;)

OZ Berlin, Doberan

 

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