Das Beitragsbild täuscht etwas. Zeitweise waren 6 Grad Celsius an der Anzeige im Rostocker Leichtathletikstadion abzulesen… Ende April- eigentlich „Ostseepokalwetter“…! Als allerdings nach einigen Regenschauern (die nun wirklich niemand brauchte) die Sonne das Wetterduell gewann, wurde es doch noch ein schöner Leichtathletiktag. Die Rostocker Rundbahn und die technischen Anlagen wurden für 2017 eröffnet!

Athleten und Trainer wissen natürlich, dass es momentan viel zu früh in der Saison für eine Standortbestimmung ist, es eher galt, Verletzungen zu vermeiden.  Aber irgendwie lag doch ein Knistern in der Luft…

Da die Jüngsten unseren Verein traditionell zum Auftakt der Freiluftsaison beim immer gut organisiertem Mehrkampfwettkampf in Wismar vertreten sind und die mittleren Jahrgänge beim Blockwettkampf am kommenden Samstag in Greifswald das erste Mal starten, waren in Rostock vorwiegend die „alten Hasen“ am Start. Leider wurden unsere U18 Jungs nur von Chris vertreten und der wurde auch noch um einen Finalplatz über 100m betrogen, aber insgesamt fuhren alle Beteiligten mit einem guten Gefühl am Nachmittag gen Heimat.

Vater gegen Tochter! Nicht wenige im Stadion bemerkten das interne Familienduell über 100m. Da im Finale der wU20 eine Bahn  unbelegt war, trat Dr. Ralf Bochert spontan in den Startblock, auch um gegen seine Tochter Fiona anzutreten. „Ich habe ihn im Augenwinkel gesehen!“ so Fiona im Ziel. Leider versagte die Zeitmessanlage im Finale, aber mit der Vorlaufzeit von 12,63 Sekunden bei diesen Temperaturen war sie sichtlich zufrieden! Auch ihr Vater hielt den Daumen nach seinem Vorlauf hoch!

Die wU18 Staffel (Vivian, Anne, Emily, Amy- E Charlotte) brachte den Stab mit technisch guten Wechseln über die Stadionrunde. Hier konnte noch nicht viel geübt werden, das Video wird ausgewertet! Die Einzelleistungen waren passabel und insgesamt hat man die Hoffnung, dass ebenfalls  in diesem Jahr und auch nach dem Wechsel von Wencke zum 1. LAV HRO, wieder eine Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften möglich ist. Gleiches erhofft sich der Verein von der männlichen U18 Staffel.

Anne, Lucy und Marleen meldeten für den Weitsprung und sprangen in Bereiche ihres derzeitigen Leistungsvermögens, wobei ihr zuständiger Trainer Volker betonte, dass es sich nur um einen Trainingswettkampf handeln kann. Grund ist die schlechte Witterung der vergangenen Wochen- ein vernünftiges Training an der Grube war einfach nicht möglich. Gleiches gilt für unsere Speerwerferin Emily, die mit guten 33,01m in die Saison einstieg.

Ganz besonders haben sich die verantwortlichen Trainer vor Ort über die Auftritte von Amy und Charlotte (beide wU18) über 400m gefreut! Auch wenn Amy im Ziel nur noch mühsam heraus bekam: „Ich war eigentlich schon bei 200m tot!“, muss man mit Respekt die erbrachten Zeiten betrachten! Beide liefen von Beginn an beherzte Rennen und machten auf den letzten 100m konditionell einen starken Eindruck. Lohn waren Platz eins und zwei. Sie kamen sogar vor der 400m Spezialistin Kira Friedl (ehemalig unser Verein, jetzt 1. LAV Rostock und schon U20) ins Ziel.

 

 

Hier schon die Bilder:

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