Achim Huth war einst die Seele der Rostocker Leichtathletik. Seine rauhe, tiefe Stimme prägte bis zuletzt als Hallen- oder Stadionsprecher die Rostocker Sportfeste. Vor wenigen Jahren verstorben, aber Dank der Idee des heimischen KLV, dem Rostocker Hallensportfest im November seinen Namen zu geben- nicht vergessen.

Gemeldet hatte der  Nachwuchs des Vereins, auch um ein wenig Abwechslung in den momentanen Trainingsalltag zu bekommen. Es starteten viele neu gesichtete Talente erstmalig bei einem Wettkampf, schnupperten die Atmosphäre. Bestens betreut wurden sie von zahlreichen Helfern und Übungsleitern des Vereins. Auch wenn man bedenken muss, dass ein Teil der Leichtathletikgemeinde beim parallel stattfindenden Hallensportfest in Schwerin antrat, waren dennoch die Leistungen beachtenswert und machen Hoffnung auf die im Januar stattfindenden Landesmeisterschaften in der Neubrandenburger Halle! Die Trainer legen in der Ausbildung der Jüngsten Augenmerk auf eine umfassende Ausbildung, daher sollten diese oft in mehreren Disziplinen antreten. Die Landeshallenmeisterschaften der U10 und U12 werden als Mehrkämpfe ausgetragen.

Finn Niemann knüpfte an seine erfolgreiche Freiluftsaison an. Der achtjährige Landesmeister in der Halle vom Januar 2016 gewann den 50m-Sprint, belegte Platz 4 im Weitsprung und Platz 7 im 600m-Lauf. Auch die gleichaltrigen Thore Luckow (Platz 4 über 600m) und Ben Kaiser wussten zu überzeugen.

Neu und erfolgreich: Anna Zinser! Auch Anna ist erst acht Jahre alt und startete erstmalig bei einem „großen“ Wettkampf. Völlig unbeeindruckt sprintete sie zum Sieg, sprang auf Platz 2 und beendete den 600m-Lauf als Fünfte. Betty Radtke und Samia Peters (erst 7 Jahre alt) durften im B-Finale über 50m starten.

In der AK 9 männlich trat ebenfalls ein „Neueinsteiger“ in den Vordergrund. Lenard Quidde deutete zwar schon bei den Crosslandesmeisterschaften sein Können an, legte aber in Rostock noch mal besser nach. Lennard belegte folgende Plätze: Platz 2 im Sprint, Platz 4 im Weitsprung, Platz 5 im 600m-Lauf. Marcus Junghans schaffte ebenfalls der Sprung ins Finale im Sprint, belegte Platz 6.

In der w9 konnte Angelique Kollwitz leider an diesem Tag nicht an ihre tollen Leistungen der vergangenen Monate anknüpfen. Auch Miriam Radtke fand sich im Mittelfeld wieder. Neue Aufgaben werden kommen und besser gemeistert!

Unsere m10 war geprägt von zahlreichen Absagen unserer Mitglieder. Allerdings ragte der tapfer erkämpfte zweite Platz von Leopold Walkhöfer über 600m heraus. Im selben Rennen lief Jonas Ille auf Rang 4 (auch Platz 6 im Weitsprung)

In der w10 gelang Jette Klimas das beste Resultat. Sie kam über 800m als Zweite ins Ziel. Svenja Buckow erfüllte als Sprinterin die Erwartungen, erlief sich im Vorlauf einen Platz im A-Finale und wurde Fünfte (gleiche Platzierung im Weitsprung). Jette und Emma Behnke belegten im B-Finale die Plätze 5 und 6.

In der m11 konnten zwei respektable zweite Plätze erkämpft werden. Julian Hamann musste sich denkbar knapp und nach einem spannenden Rennen über 800m auf der Ziellinie geschlagen geben, Jeremy Niemann nahm nach dem Weitsprungfinale bei der Siegerehrung stolz seine Urkunde in Empfang.

Der 11-jährigen Annabell Müller gelang ein positives Achtungszeichen im 60m-Finale.  Nachdem sie schon ihren Vorlauf für sich entscheiden konnte, steigerte sie sich noch einmal im Finale und lief auf Rang drei ein.  Im Weitsprung gelang ihr Rang sieben.

Leider gab es im Vorfeld und auch noch am Wettkampftag selbst viele Absagen. Daher ist eine genaue Standortbestimmung der Nachwuchsarbeit noch schwierig. Hoffnung und Motivation wurden auf jeden Fall bei den Anwesenden geschürt!

 

Hier die Bilder unter schwierigen Lichtverhältnissen:

Ergebnisse hier:

 

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