Man will es ja nicht glauben. Aber auch in der Leichtathletik gibt es eine Menge zu beachten. Das reicht vom Aufbau einer Anlage bis zum Messvorgang. Wohl dem der da den Durchblick hat.

hier der Link zur Übersicht zu den Wettkampfbestimmungen beim DLV

 

Die wichtigsten Regelwerke sind:

IWR (internationale Wettkampfregeln) derzeit Ausgabe 2014-2015.

DLO (Deutsche Leichtathletikordnung)

 

Regeländerungen 2014

Ab dem 01.11.2013 gelten einige Regeländerungen, die vom IAAF Council bestätigt wurden. Die für uns relevanten Regeln werden hier in aller Kürze vorgestellt.

Parallel stattfindende Wettbewerbe:

Ist ein Athlet für mehrere gleichzeitig stattfindende Wettbewerbe gemeldet, hat seine Teilnahme auch endgültig bestätigt (Stellplatzkarte abgegeben)  und nimmt dann an einem der Wettbewerbe nicht teil, so ist er nicht nur für alle weiteren, sondern auch für den parallel stattfindenden Wettbewerb zu disqualifizieren.

 

Zeigen von Videosequenzen:

Trainer dürfen dem Athleten im Coachingbereich Videos seiner Versuche zeigen. Der Athlet darf das Video allerdings nicht mit in den Wettkampfbereich nehmen.

 

Nationale Laufrekorde:

Für die Anerkennung von Nationalen Rekorden kann bis 1.1.2016 auf ein Fehlstartkontrollgerät verzichtet werden. Es wird empfohlen, mindestens einen Starter aus dem aktuellen Panel der Nationalen Starter (bzw. vom BA Wettkampforganisation als adäquat eingestuften und für die Veranstaltung vom BA Wettkampforganisation berufen) einzusetzen.

 

Staffelwechsel: Der Wechselrichter soll die Athleten darauf hinweisen, wenn dieser vor dem Wechselvorlauf anläuft oder Gefahr läuft, andere Regeln zu verletzen.

 

Hochsprung: Hochsprungmatten sollten nicht kleiner sein als 5m x 3m x 0,7m (Länge x Breit x Höhe; Anmerkung: Die 0,7m beziehen sich auf die Matte ohne Unterbau).

Stabhochsprung 1:

Der Gebrauch von Handschuhen ist erlaubt.

 

Stabhochsprung 2:

Ein Wettkämpfer darf Polster um den Einstichkasten zum zusätzlichen Schutz während seiner Versuche legen.

 

Weitsprung:

Der Sprung muss vom nächstliegenden, durch irgendeinen Körperteil oder etwas, das, als es den Eindruck verursachte, am Körper befestigt war(z.B. Haare, Trikot),  in der Sprunggrube hinterlassenen Eindruck bis zur Absprunglinie gemessen werden.

 

Speerwurf:

Ein Wurf ist nur gültig, wenn der Metallkopf vor den anderen Teilen des Speers auf dem Boden auftrifft. (Früher musste die Spitze zuerst auftreffen.)

 

Straßenlauf:

Bei Straßenstaffelläufen müssen 50mm breite Linien quer über die Laufstrecke gezogen werden, die die einzelnen Teilstrecken und die Startlinien kennzeichnen. Ähnliche Linien müssen 10m vor und 10m nach der Startlinie gezogen werden, um den Wechselraum zu kennzeichnen. Alle Wechselabläufe, die, falls nicht von den Organisatoren anders vorgeschrieben, einen körperlichen Kontakt zwischen den übergebenden und den übernehmenden Läufern beinhalten sollen,  müssen sich innerhalb dieses Wechselraumes vollziehen.